Menschenrechtsorganisation CENIDH

Die Menschenrechtsorganisation CENIDH (www.cenidh.org) kämpft mit unparteiischem Engagement, juristischem Sachverstand und einem landesweiten Netzwerk engagierter Menschen für die Einhaltung der Menschenrechte in Nicaragua. Gerade in Zeiten schwieriger politischer Rahmenbedingungen ist dies unverzichtbar.

Foto: CENIDH

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verteidigen

 

Seit 1990 setzt sich CENIDH, das Centro Nicaragüense de Derechos Humanos, für politisch verfolgte und inhaftierte Menschen ein. Eine wichtige Aktivität von CENIDH ist der Aufbau eines landesweiten Promotor*innen-Netzwerks. Rund 1.000 Freiwillige, die von CENIDH geschult wurden, informieren ihre Mitmenschen über ihre Rechte. Sie dokumentierten im Jahr 2018 gravierende Verstöße gegen die Menschenrechte. Betroffene von Menschenrechtsverletzungen wurden zu Polizeistationen begleitet und dabei unterstützt, Anzeige zu erstatten. Durch ein Team von Rechtsanwält*innen bekamen Betroffene kostenlose juristische Hilfe. CENIDH versteht den streitbaren Einsatz für Menschenrechte als Friedensarbeit, denn wenn sich ungerechte Strukturen durchsetzen, fördert dies Rechtlosigkeit und Gewalt. Dagegen geht die gewaltfreie Konfliktbearbeitung Hand in Hand mit der Verteidigung der Menschenrechte, weil sie Wiedergutmachung und Neuordnung verlangt.

„Den besten Schutz gegen Menschenrechtsverletzungen bietet eine Bevölkerung, die um ihre Rechte weiß und die diese selbst verteidigen kann“, sagt Vilma Nuñez, die Vorsitzende und Präsidentin von CENIDH. Mit großer Aufrichtigkeit und politischem Mut setzt sich Vilma Nuñez für die Menschenrechte in Nicaragua ein. Sie bemüht sich in herausragender Weise um Demokratie, Freiheit, Frieden und Menschlichkeit.

CENIDH setzte sich in den vergangenen Jahren auch vermehrt für die Stärkung von Frauenrechten in Nicaragua ein. Über Seminare und Workshops zu Frauenrechten werden Frauen aufgeklärt und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt. Mit Presseartikeln und Radiosendungen ging CENIDH an die Öffentlichkeit, um die Bevölkerung aufzuklären. Durch die Sensibilisierung von jungen Männern und Frauen wird ein gleichberechtigtes Miteinander der Geschlechter gefördert.

gleichberechtigung fördern

Hintergrundinformationen

Porträt: Vilma Nuñez

Ihr Herz brennt für die Menschenrechte

Quelle: CIR

Die schwierige politische Situation in ihrer Heimat, Nicaragua, lässt Vilma Nuñez auch mit über 80 nicht zur Ruhe kommen. Ihr Kampfgeist scheint ungebrochen. Aufgrund ihrer profunden Kenntnisse und ihrer (inter-)nationalen Anerkennung kann die berühmteste nicaraguanische Menschenrechtsverteidigerin Unrecht klar benennen, ohne gleich um ihr Leben fürchten zu müssen. Drohungen erhält sie allerdings schon seit Jahren.

Wie es so weit kam und welche Erfolge sie auf ihrem Weg mit ihrer unbeugsamen Art errungen hat, lesen Sie in diesem Porträt, das Vilma Nuñez‘ Geschichte auch für den Schulunterricht oder Jugendgruppen zugänglich macht.

Das Porträt ist Teil einer Reihe herausragender Persönlichkeiten, die in Mittelamerika für Menschenrechte aktiv waren/sind, und die CIR-Vorstandsmitglied Bärbel Fünfsinn hier vorstellt.

Quelle: CIR

Download des Porträts (pdf) über

https://www.ci-romero.de/produkt/portraet-vilma-nunez-download/

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